Gerüchteküche: Attentat im NSU-Prozess?

Je näher der für den Mittwoch der kommenden Woche geplante Beginn der Hauptverhandlung rückt, desto nervöser scheinen alle Beteiligten zu werden. Die Münchner Polizei beschäftigt derzeit ein Fax eines Rechtsanwalts aus Frankfurt am Main, das am Abend des 02. April (und damit für einen Aprilscherz deutlich verspätet) beim Oberlandesgericht München eingegangen ist. Darin wird ein brisantes Gerücht mitgeteilt: Ihm will zu Ohren gekommen sein, schreibt der Anwalt, dass während der Hauptverhandlung ein Angehöriger eines der Mordopfer Selbstjustiz üben wolle. Dies solle mittels einer Schusswaffe geschehen, schreibt der Anwalt, nachdem er weitschweifige Ausführungen dazu gemacht hat, welche Randgruppen der Gesellschaft er „pro bono“ vertrete, sofern er sich nicht als Anwalt im Finanzsektor betätige.

Leider muss man einräumen, dass das Einschmuggeln von Waffen in Staatsschutzverhandlungen eine gewisse Tradition in Deutschland hat. Trotzdem sollte man dieses Schreiben wohl nicht allzu ernst nehmen. Denn der Schmuggel ist laut Gerücht des Absenders aus der Türkei mittels einer Person geplant die ihren „diplomatischen Status“ unter Umgehung der regulären Sicherheitskontrollen ausnutzen könnte ...

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