Bessere Jobchancen durch Chrome und Firefox

Werner Siebers hat undankbare, Jan Gerth komische Mandanten. Ich freue mich, seit ich das gelesen habe, dass ich beides nicht habe (derzeit…). Wer weiß, wie lange das hält: Denn wäre das nicht komisch, wenn mich heute jemand ansprechen würde, dass er sich im Bewerbungsverfahren diskriminiert fühle – wegen der Verwendung des falschen Internetbrowsers?

Ich mag mal wieder überziehen, aber denkbar wäre das ja. Mir geht es heute in erster Linie zwar nicht um das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, aber bitteschön: Welchen Internetbrowser man verwendet, das kann schon eine Frage der Weltanschauung sein. Wenn Sie sich an die von Kartellbußen gesäumten Streitigkeiten der vergangenen Jahre darum erinnern. Internetexplorer oder Netscape (wer kennt den noch?)? Böses Microsoft, gute Mozilla-Stiftung? Chrome: Das alte Eisen aus dem Nordwesten gegen die kalifornische Datenkrake. Ja, und Diskriminierungen wegen der Weltanschauung verbietet § 1 AGG nun einmal ausdrücklich. Da beißt die Maus keinen Faden ab…

Mir geht es abseits des AGG darum, ob der Internetbrowser die Jobchancen beeinflusst. In einer von Algorithmen bestimmten Welt ja, wie man aus Amerika hört ...

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