Bei Hollister wird jetzt gewürfelt

Dass die USA und US-amerikanische Unternehmen ein etwas anderes Verhältnis zu Persönlichkeitsrechten und Datenschutz haben als die meisten Europäer, ist spätestens seit der Datensammelwut von Google, Facebook und Co. gemeinhin bekannt. In die Reihe der prominenten Konfliktfälle hat sich jetzt auch die Modemarke Hollister eingereiht. Das zu Abercombie & Fitch gehörende Unternehmen unterhält in Deutschland derzeit 17 Geschäfte. Um den aus seiner Sicht überdurchschnittlichen Schwund von Kleidungsstücken im Ladenlokal zu unterbinden, kontrolliert Hollister Taschen und Jacken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Ein- und Ausgang des Ladenlokals.

Betriebrat strebt Betriebsvereinbarung an

Gegen diese Praxis hatte sich der bislang einzige deutsche Hollister-Betriebsrat in Frankfurt am Main zu Wehr gesetzt. Er kritisiert neben den Taschenkontrollen und der Videoüberwachung auch die aus seiner Sicht überzogenen Bekleidungsvorschriften und strebt den Abschluss einer Betriebsvereinbarung an. Das Mitbestimmungsrecht hierzu resultiert aus § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG ...

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