Mann betrügt Jobcenter, um zu essen - Es ging um die Existenzsicherung, sah auch die Staatsanwältin ein

Zu Weihnachten nichts Essbares im Haus – weil kein Geld dafür vorhanden ist. Vor diesem Gedanken hatte Stephan N. Angst . So viel Angst, dass sich der 65-Jährige vom Jobcenter Ebersberg Sozialleistungen überweisen ließ, obwohl er auf eigene Faust einen Job gefunden hatte. Für sein Handeln erntete Stephan N. (Name geändert) einerseits Verständnis von der Ebersberger Amtsrichterin Susanne Strubl. Dennoch hatte das Gericht keine andere Wahl, als den Egmatinger wegen Betrugs zu verurteilen. „Natürlich hätte ich melden sollen, sogar müssen, dass ich einen Job habe. Aus lauter Angst habe ich es aber nicht getan“, entschuldigte sich Stephan N. vor Gericht dafür, dass er von November 2011 bis Februar 2012 insgesamt knapp 2800 Euro Arbeitslosengeld II kassiert hatte. „Aber ich hatte im November und Dezember kaum etwas zum Essen. Und Weihnachten stand vor der Tür.“ Die Angst des Egmatingers war nicht ganz unbegründet. Denn bei seinem vorherigen Arbeitgeber war der Gartenbauchtechniker „auf die Schnauze gefallen“, wie er selbst sagte ...Zum vollständigen Artikel

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    merkur-online.de - 12 Leser - Egmating/Ebersberg – Zu Weihnachten nichts Essbares im Haus – weil kein Geld dafür vorhanden ist. Vor diesem Gedanken hatte Stephan N. Angst .

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