Wer auspackt, ist selbst schuld (?)

Mein späterer Mandant war auf Vorladung wegen einer Bagatellstraftat bei der Polizei erschienen, um eine Aussage zu tätigen. Er hätte zwar nicht erscheinen müssen, wollte aber wohl gerne aussagen.

Zur vermutlich nicht gar so geringen Überraschung der Polizeibeamten teilte mein späterer Mandant in der Vernehmung mit, daß er “reinen Tisch” machen wolle. Sodann berichtete er von bedeutenderen Straftaten, an denen er – wenn auch in untergeordneter Rolle – teilgenommen hatte. Er deckte auf diese Weise eine größere Tatserie auf, durch welche ein immerhin sechstelliger Schaden verursacht worden war. Die Täterstrukturen waren der Polizei bis dahin nicht bekannt. Sie tappte noch völlig im Dunkeln. Bisherige Ermittlungsansätze waren ausweislich der Ermittlungsakte nur begrenzt erfolgversprechend.

Nach der Vernehmung bat die Polizei meinen Mandanten darum, sich gegenüber den anderen Beteiligten zunächst nichts anmerken zu lassen ...

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