Passiv-Aktiv-Transfer ( Kandidat für ein neues Modewort ?)

Das Wort ist nicht so ganz neu . Aber so langsam muss auch das Wahljahr seine Keywords finden. Beim Arbeitsmarkt. Beim sozialen Arbeitsmarkt.

Hier finden Sie z.B. auch eine Erläuterung und Berechnungsbeispiel, was man mit diesem Transfer für Langzeitarbeitslose erreichen will, wenn man aus den Leistungen an diese Geld zur Finanzierung eines Arbeitsplatzes, anstelle der Unterstützung der bei Arbeitslosigkeit machen will.

Jetzt wird der Begriff Passiv-Aktiv-Transfer in einer öffentlichen Anhörung zu drei Initiativen der Opposition zum “sozialen Arbeitsmarkt” Thema, wenn sich der Ausschuss für Arbeit und Soziales mit zwölf Sachverständigen am Montag, 15. April 2013 unter Vorsitz von Sabine Zimmermann (Die Linke) mit diesen befasst.

1.

Die SPD fordert in einem Antrag (17/11199), den sozialen Arbeitsmarkt dauerhaft über einen “Passiv-Aktiv-Transfer” zu ermöglichen und dadurch allen die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu gewährleisten.

Dieser soziale Arbeitsmarkt sollte nach Meinung der SPD aus Mitteln des “Eingliederungsbudgets” der Bundesagentur für Arbeit und durch den Transfer von passiven Mitteln (Arbeitslosengeld II und eingesparte Kosten der Unterkunft) in aktive Mittel festgeschrieben werden.

2.

Den Einstieg in “gute öffentlich geförderte Beschäftigung” zu beginnen will Die Linke mit ihrem Antrag (17/12377) erreichen: Durch den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor könnten zusätzliche Arbeitsplätze entstehen, die Erwerbslosen eine berufliche Perspektive eröffnen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK