Liebe und Hochzeit übers Internet

Über einen ungewöhnlichen Fall berichtet der französische Rechtsanwalt Gérard BERAHYA LAZARUS auf seinem Blog. Ein französischer Staatsangehöriger lernt über das Internet eine Philippinin kennen. Über drei Jahre kommunizieren sie via Telefon und Skype. Aber sie können nicht zusammenkommen. Er leider unter Platzangst und kann daher kein Flugzeug besteigen und sie wartet seit Jahren auf das beantragte Visum, das ihr bisher nicht erteilt wurde.

Er beantragt beim Standesamt in Angers die Hochzeit. Madame le Procureur de la République lehnt dies ab, da es an einer ernsthaften Übereinkunft zur Ehe fehle. Die hiergegen erhobene Klage blieb erfolglos. Durch Urteil vom 17.01.2012 wurde der Antrag abgewiesen, weil die ausschließliche elektronische Kommunikation ohne jegliches physische Zusammensein es nicht zulasse, dass sich eine feste Beziehung zwischen den Verlobten entwickele und deshalb fehle es an der ernsthaften Übereinkunft zur Ehe ...

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