Fiktive unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ist unzulässig

Man sieht sie häufig bei den großen Elektronikkaufhäusern: Die so genannten “unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers (UVP)”. Diese Preisempfehlungen sind in der Regel höher angesetzt als der vom Händler geforderte Preis und geben dem Verbraucher so (ob zu Recht oder zu Unrecht, soll an dieser Stelle einmal dahingestellt bleiben) das Gefühl, beim Kauf des betreffenden Produkts kräftig gespart zu haben.

Die Wettbewerbszentrale berichtet aktuell von einem Urteil des Landgerichts Köln, das sich mit der Zulässigkeit von “UVP” befassen musste. Verschiedene Anbieter bewarben ihre unter Eigenmarken exklusiv vertriebenen Instrumente und Musikzubehör, indem sie dem eigenen Preis jeweils eine deutlich höher angesetzte „unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers“ gegenüber stellten. Die Differenz wurde als „Ersparnis“ jeweils in Prozent und Euro angegeben. Für die überwiegend aus Fernost stammenden Produkte gab es aber weder eine Herstellerpreisempfehlung noch einen Markt, wo die ausgelobten UVP-Preise realistisch erzielt werden konnten.

Die Wettbewerbszentrale beanstandete dieses Geschäftsmodell u. a ...

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