17-facher Vater wegen unbeabichtigter Tötung von sechs seiner Kinder zu lebenslanger Haft verurteilt – 17 Jahre Freiheitsstrafe für die Ehefrau

Das Leben schreibt bisweilen Geschichten, die so abstrus klingen, dass wohl jeder Lektor ein Romanmanuskript gleichen Inhalts wegen überschüssiger Fantasie des Autors gepaart mit fehlendem Realitätsbezug ablehnen würde. spiegel-online berichtet heute über den Fall der britischen Eheleute Maireed und Mick P., die gemeinsam mit einem Bekannten ihr eigenes Haus in Derby in Brand gesetzt haben, weil Mick P. sich als Retter der in dem Haus befindlichen Kinder hervortun wollte, um so das Sorgerecht für vier weitere Kinder, die er mit einer früheren Geliebten hatte, zu erstreiten. Den Brand wollten die Eheleute dem Bericht zufolge der Ex-Geliebten Lisa W. in die Schuhe schieben.

Der Plan lief nach den Worten des zuständigen Staatsanwalts “katastrophal und tragisch schief”. Das Feuer geriet außer Kontrolle und die fünf gemeinsamen Kinder der Eheleute sowie ein weiteres Kind der Ehefrau aus einer früheren Beziehung kamen zu Tode. Dafür wurden die beiden jetzt von einem Gericht im englischen Nottingham zu langen Haftstrafen verurteilt. Eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Totschlags wurde gegen den 56-jährigen Mick P. verhängt, eine Haftentlassung ist erst nach 15 Jahren möglich. 17 Jahre Freiheitsstrafe lautet der Urteilsspruch gegen die Mutter der Kinder und den tatbeteiligten Bekannten, wovon mindestens die Hälfte verbüßt werden muss ...

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