Elterliche Sorge: Grundlagen der Kindesbetreuung

Die elterliche Sorge umfasst die Personen-, Vermögens- und Gesundheitsvorsorge. Sind gemeinsame Kinder vorhanden, verbleibt die elterliche Sorge bei beiden Eltern, wenn im Scheidungsverfahren keine Anträge zur elterlichen Sorge gestellt werden. Dabei entscheidet derjenige Partner, bei dem die Kinder leben, über die Alltagsdinge. Nur bei besonderen Entscheidungen wie Schulwechsel, Durchführung besonderer medizinischer Maßnahmen etc. muss der andere Partner mitentscheiden.

Möchte ein Partner, dass ihm die elterliche Sorge alleine übertragen wird, steht für das Gericht bei seiner Entscheidung das Kindeswohl an erster Stelle. Der Antragsteller muss vortragen, dass der andere Partner zur Pflege und Erziehung des Kindes ungeeignet und nicht gewillt ist, die Verantwortung für das Kind auch nach der Trennung zusammen zu tragen. Ein Elternteil gilt als ungeeignet zur Erziehung und Pflege eines Kindes bei:

Gewaltanwendungen, Vernachlässigung des Kindes, allgemeinem Erziehungsunvermögen, Abneigung des Kindes, Alkohol- oder Drogensucht des anderen Partners ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK