Ansprüche zwischen GmbH-Gesellschaftern wegen verdeckter Gewinnausschüttung

Ansprüche zwischen Gesellschaftern einer GmbH wegen verdeckter Gewinnausschüttung ergeben sich nicht aus einer analogen Anwendung von § 31 Abs. 1 GmbHG.

Die Auffassung, auf verdeckte Gewinnausschüttungen sei ohne Rücksicht auf das Vorliegen der Voraussetzungen des § 30 GmbHG, insbesondere einer Unterbilanz, die Vorschrift des § 31 Abs. 1 GmbHG analog anwendbar, wird auch in der – meist älteren – Literatur vertreten.

Das Oberlandesgericht Stutgart folgt dieser Auffassung jedoch im Einklang mit der – soweit ersichtlich – einhelligen Auffassung in der obergerichtlichen Rechtsprechung sowie der ganz herrschenden Meinung in der Literatur nicht. Die Gegenmeinung geht insbesondere auf die Überlegungen Flumes zurück, die wiederum maßgebend davon geprägt waren, mit der befürworteten Analogie verjährungsrechtliche Friktionen zu vermeiden, konkret die damalige fünfjährige objektive Verjährung, die § 31 Abs ...

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