Datenschutz in der Anwaltskanzlei (Teil 6)

In Teil 5 hatte ich bereits angekündigt, die Kategorie “Marketingdaten” in dem hier vorliegenden Teil unseres kleinen Artikels zu behandeln.

Während bis vor kurzer Zeit Marketing in den Anwaltskanzleien kaum wahrgenommen wurde, kommen immer mehr Anwälte zu der Erkenntnis, dass der Verzicht auf Marketing automatisch einen Verzicht auf Mandate nach sich ziehen kann.

Marketing ist ein weites Feld und nicht nur mit Werbung gleich zu setzen, wie vielfach angenommen wird. Aber das ist nicht unser Thema an dieser Stelle. Werbung und Mandantenpflege ist jedoch ein Bestandteil und hierzu werden nun einmal Daten benötigt, deren Erhebung und Verwendung im weitesten Sinne die Problematik einiger datenschutzrechtlichen Vorschriften nach sich ziehen.

Die mit wichtigste Vorschrift für Werbung finden wir in § 28 Abs. 3 BDSG:

“(3) Die Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten für Zwecke des Adresshandels oder der Werbung ist zulässig, soweit der Betroffene eingewilligt hat und im Falle einer nicht schriftlich erteilten Einwilligung die verantwortliche Stelle nach Absatz 3a verfährt ...

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