Weg für neue Kinderwunschzentren trotz Kritik von Frauenärzten frei

Die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung ist für viele Mütter und Paare ein willkommener Ausweg, wenn andere Wege, ein Kind zu bekommen, versperrt sind oder nicht in Betracht kommen. Dieser Fall betrifft Frauenärzte, die mit Genehmigung der Landesärztekammer künstliche Befruchtungen durchführen. Können sie sich gegen die Zulassung neuer Konkurrenten vor Gericht wehren? Das Landessozialgericht Baden-Württemberg entschied darüber, was zugleich auch ein Urteil grundsätzlicher Art darstellt.

Frauenarzt geht gegen Konkurrenz durch Kinderwunschzentrum vor

Konkret ging es darum, dass ein Gynäkologe Klage einreichte. Er bot künstliche Befruchtungen an. Vorgehen wollte er mit seiner Klage dagegen, dass die Landesärztekammer Baden-Württemberg einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) die Genehmigung zur Eröffnung eines neuen Kinderwunschzentrums in einer Nachbarstadt erteilte.

Der Gynäkologe argumentierte, dass künstliche Befruchtungen hohe Investitionen in Personal und Technik bedeuten, die er bereits erbracht habe ...

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