Die genehmigte Waldrodung

Über die Genehmigung zur Rodung einer Waldfläche zugunsten einer Tiermastanlage darf nur zusammen mit der untrennbar mit ihr verbundenen immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Erweiterung der Mastanlage in einem die hinreichende Beteiligung der Öffentlichkeit wahrenden Verfahren entschieden werden. Darüber hinaus muss die Genehmigung zur Waldumwandlung mit dem Artenschutz- und Waldrecht vereinbar sein.

So das Verwaltungsgericht Osnabrück in dem hier vorliegenden Fall einer vom Landkreis Osnabrück ausgesprochene Genehmigung zur Rodung einer in Bippen liegenden Waldfläche. Die Eigentümerin hatte beantragt, von einer ihr erteilten Genehmigung zur Rodung eines rd. 1,73 ha großen Teiles des Waldes sofort Gebrauch machen zu dürfen. Diese vom Landkreis Osnabrück ausgesprochene Genehmigung bezieht sich auf einen Eichenmischwald und einen Douglasienforst, der innerhalb des Naturparkes Nördlicher Teutoburger Wald/Wiehengebirge liegt und zu einem Teil als Biotop “Eichenmischwald trockener Sandböden” ausgewiesen ist. Mittels der genehmigten Waldumwandlung soll dem Sohn der Antragstellerin, der deren landwirtschaftlichen Betrieb als Pächter führt, die Erweiterung einer 160.000 Tierplätze umfassenden Hähnchenmastanlage um 100.000 Plätze ermöglicht werden. Die für dieses Vorhaben erforderliche Genehmigung hat der Landkreis Osnabrück separat erteilt. ? Gegen die Genehmigung zur Waldumwandlung ist vom Umweltforum Osnabrücker Land e.V. Klage erhoben worden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK