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Um 13.15 beginnt im ersten Stock die Sitzung des Sozialgerichts, wir wenden uns gegen die Feststellung der Sozialversicherungspflichtigkeit des GmbH-Geschäftsführers. Die Sache ist kompliziert, es geht um die Feinheiten des Einzelfalls und das Gericht hört Beteiligte an. Es hat sich erfreulicherweise Zeit genommen. Unbarmherzig rückt der Minutenzeiger vor: Um 14.15 ist ein Gütetermin am Arbeitsgericht, zwei Stockwerke höher. Um 14.10 daher eine kurze Unterbrechung, zwei Stockwerke hoch gehetzt, kurz dem Kollegen “Hallo” gesagt und Verspätung angekündigt. Macht nichts, das Gericht ist ohnehin im Verzug. Also wieder zwei Stockwerke runter und weiter gehts mit der Beweisaufnahme zum SGB IV. Um 14.25 ist alles gesagt, kurze Statements, das Gericht zieht sich zur Beratung zurück. Kurz die Mandantschaft gebrieft, dann wieder zwei Stockwerke höher ...

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