Rezension Zivilrecht: ZPO

Saenger, ZPO, 5. Auflage, Nomos 2013 Von RAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Der Handkommentar zur ZPO aus dem Nomos-Verlag ist in der nunmehr fünften Auflage zu einem festen Bestandteil des Kanons der zivilprozessualen Literatur geworden. Kein Praktiker kann sagen, dass er sich nur auf einen Kommentar verlässt, sondern die komplementäre und vergleichende Nachschau ist üblich und Pflicht. Dennoch braucht man ein Werk, mit dem man gerne und zuverlässig die Recherche beginnen kann und diese Aufgabe erfüllt der Saenger seit seiner ersten Auflage im Jahr 2005 vorzüglich. Dies liegt natürlich zum einen in der gut handhabbaren Aufmachung begründet, die - abgesehen von der Unsitte, die Nachweise auf Rechtsprechung und Literatur in den Fließtext zu platzieren - dem Leser eine rasche und effektive Rezeption von einzelnen Passagen oder ganzen Kommentierungsabschnitten ermöglicht, zum anderen am kontinuierlichen und qualifizierten Bearbeiterteam, das unter der Herausgeberschaft von Saengerzusammengekommen ist. Die aus den einzelnen Kommentierungen sprechende praktische Erfahrung der einzelnen Bearbeiter erlaubt dem Leser ein pragmatisches Verstehen der Materie abseits von unbrauchbarer Theorienlastigkeit. Die gesunde Mischung aus Justiz, Anwaltschaft und Wissenschaft sorgt zusätzlich für eine ausgewogene Darstellung. In die Neuauflage waren einige gesetzliche Änderungen aufzunehmen, so das Mediationsgesetz, das u.a. in den Erläuterungen zu § 278 ZPO zur Sprache kommt (dort etwa Rn. 20), aber eben auch im neuen § 278a ZPO. Aber auch die Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung, die zum 01.01 ...Zum vollständigen Artikel


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