Bundesnachrichtendienst goes Cyberspace…maybe

Laut einem Artikel von Spiegel-Online, rüstet sich der Bundesnachrichtendienst (BND) für die Bedrohungen aus dem Cyberspace.

Die Personalsuche gestaltet sich jedoch alles andere als einfach.

Neue Abteilung zur Cyberabwehr

Die neue Abteilung soll defensiv ausgerichtet sein und sich ausschließlich mit Hackerangriffen auf Bundeseinrichtungen und die deutsche Industrie beschäftigen. Bedenkt man, dass andere Staaten wie beispielsweise China oder Russland permanente Cyberangriffe zu Spionagezwecken durchführen, so ist dieser Schritt sicherlich konsequent.

Cyberwar und Cyberspionage dürfte zudem auch ein Geschäftsfeld mit Zukunft sein. Vergleicht man den finanziellen Aufwand herkömmlicher Aufrüstung oder Spionage mit dem finanziellen Aufwand im Cyberspace, so wird das virtuelle Schlachtfeld auch für vergleichsweise kleine Staaten erschwinglich.

In Anbetracht der potentiell möglichen Schadensauswirkungen (Kosten/Nutzen) wird das Cyberspace sicherlich auch für kleinere Länder attraktiv, zumal digitale Entwicklungsländer selbst mangels entsprechender Infrastruktur wesentlich weniger verletzbar sind.

Fachleute schwer zu finden

Der BND stellt allerdings auch fest, dass in diesem Bereich gute Fachleute eher rar gesät sind, weshalb man vorerst hohe Honorare für die Kooperation mit Hackern zahlen muss. Kein Wunder, sind doch bereits IT-Fachleute im Allgemeinen schon Mangelware ...

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  • Cyberspionage: BND gründet neue Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen

    spiegel.de - 4 Leser - Fieberhaft sucht der Bundesnachrichtendienst nach Experten für eine Abteilung, die Cyberspionage auf Regierungsstellen und die deutsche Industrie abwehren soll. Nach SPIEGEL-Informationen werden bis zu 130 Mitarbeiter benötigt. Doch die Kooperation mit deutschen Hackern ist teuer.

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