Bundesgerichtshof: Anleger - Kommanditisten können von ihrer (Publikums-) Kommanditgesellschaft die Mitteilung aller Namen und Anschriften ihrer Mitkommanditisten verlangen

Anleger von Publikumsgesellschaften können sich organisieren: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass auch demjenigen Anleger, die sich nur mittelbar über einen Treuhänder an der Gesellschaft beteiligt haben, Namen und Anschriften sämtlicher Mitanleger mitgeteilt werden müssen. Der Bundesgerichtshof hatte bereits im Jahr 2009 klargestellt, dass Anleger in einer BGB-Gesellschaft (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) ein Recht darauf haben, Namen und Anschriften ihrer Mitgesellschafter zu erfahren. Im Jahre 2011 wurde diese Entscheidung fortgeführt: Auch Anleger von Publikumsgesellschaften, die sich über einen Treuhänder beteiligt hatten, sollte dieses Recht zustehen, wenn sie im Innenverhältnis eine BGB-Gesellschaft bilden. In seiner aktuellen Entscheidung aus 2013 hat der Bundesgerichtshof einen Anspruch auf Herausgabe von Gesellschafterlisten nicht mehr vom Vorliegen einer BGB-Innengesellschaft abhängig gemacht. Für einen Informationsanspruch reicht es vielmehr aus, wenn der mittelbar beteiligte Anleger (Treugeber) den unmittelbar beteiligten Anlegern (Direktkommanditisten) rechtlich gleichgestellt ist ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK