Mobile Kommunikation- Große Herausforderung für Datenschutz und Sicherheit

Smartphones sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und unser ständiger Begleiter in der modernen Geschäftswelt. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes BITKOM hat jeder dritte Deutsche ein Smartphone. Schätzungen zufolge werden in diesem Jahr mit einem Anteil von 55 Prozent erstmals mehr Smartphones als sonstige Handys verkauft.

Mindestens ebenso populär wie die Smartphones sind die Apps, die schnell über einen in das Betriebssystem integrierten Online-Shop bezogen und direkt auf dem tragbaren Gerät installiert werden können. Was jedoch noch wenige wissen ist, dass zahlreiche Apps datenschutzrechtlich bedenklich sind, da sie personenbezogene Daten ohne unser Wissen an den App-Anbieter übermitteln. Dieser kann aufgrund der so ermittelten Daten Personen- und Nutzerprofile erstellen, die er an die Werbewirtschaft verkaufen kann.

Welche Daten werden beim Herunterladen einer App erhoben und verarbeitet?

Wenn der Nutzer aus einem Online-Store eine App herunterlädt und diese beispielsweise auf seinem Smartphone installiert, werden personenbezogene Daten des Nutzers sowohl vom Online-Store Betreiber als auch vom App-Anbieter erhoben und verarbeitet. Dabei unterscheidet man zwischen automatisiert und vom Nutzer selbst übermittelten Daten.

Vom Nutzer eingegebene Daten

Zu den Daten, die der Nutzer selber eingibt, gehören beispielsweise seine Anmeldedaten. Um beim iTunes Shop (iphone) oder bei Google Marketplace (Samsung Smartphone) einkaufen zu können, muss der Nutzer sich beim jeweiligen Shop-Betreiber registrieren. Dafür muss er seine personenbezogene Daten wie Name, E-Mail Adresse etc., angeben, die dann an die App-Anbietern weitergeleitet werden.

Außerdem kann der App-Anbieter Daten des Nutzers erheben und speichern, die der Nutzer während der Verwendung der App erzeugt ...

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