Erfolgreiches Produkt? Das mache ich nach!

Die Anlehnung an fremde Leistungen ist ein Phänomen, das Menschen in allen Lebensbereichen immer wieder begegnet und das zugleich in einem oder dem anderen Fall nicht so gern zugegeben wird. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich in einem nicht zu unterschätzenden Konfliktpotential, das Nachahmungen jeglicher Art in sich bergen.

Betroffen sind hier auf der einen Seite der Schöpfer bzw. der Rechteinhaber, der bestrebt ist, seine Idee (seinen Erfolg) zu monopolisieren, und auf der anderen Seite – Dritte, die daran gern teilhaben möchten. Diese von Natur aus gegenläufigen Interessen zu einem Ausgleich zu bringen bzw. deutlich einzugrenzen, welche Nachahmungen wann zulässig sind und welche nicht, ist schwierig. Die Grenze zwischen Plagiat und Inspiration ist oft verschwommen.

Denn es gilt immer noch das bekannte Sprichwort: Die besten neuen Dinge sind eigentlich gut vergessene (verdeckte) alte.

Ein Mittel zum Erfolg?

Aber wieso unbedingt „alt“? Gerade aktuell erfolgreiche und am Markt angesagte Produkte sind lukrativ und deshalb bestens geeignet, dem eigenen Geschäft zum Erfolg zu verhelfen. Diesen verlockenden Gedanken haben sich tatsächlich viele Unternehmen zu Herz genommen und zu ihrem Geschäftsmodell gemacht. Insbesondere in der Modebranche ist es mittlerweile gang und gäbe, dass sich große Modeketten der neuesten Ideen berühmter Modedesigner bedienen und die „gleichen“ Produkte erfolgreich zu viel günstigeren Preisen anbieten.

Dasselbe in Rot (und ohne Stern)

Über einen etwas anders gelagerten aber im Kern auf einem ähnlichen Prinzip beruhenden Fall berichtet aktuell die ZEIT. Van Bo Le-Mentzel, ein früherer Architekt, arbeitet derzeit an einem Projekt, mit dem er das wohl erfolgreichste Schuhmodell aller Zeit – den Chuck Taylor All Star – kopieren möchte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK