Geräusche von Spritzwasser in den Radkästen berechtigen den Käufer nicht zum Rücktritt vom Kaufvertrag

Der Kläger hatte von den Beklagten einen französischen Kleinwagen gekauft. Er hat gerügt, dass bei Fahren auf nasser Fahrbahn höhere Geräusche von Spritzwasser in den Radkästen in den Innenraum des Fahrzeuges eindringen, als dies beim Vorgängermodell der Fall war. Aus diesem Grund ist er vom Kaufvertrag zurückgetreten.

Seine auf Rückzahlung des Kaufpreises gerichtete Klage ist nach Beweisaufnahme vom LG Trier mit Urteil vom 01.03.2012 (5 O 89/09) zurückgewiesen worden. Seine hiergegen gerichtete Berufung wurde vom OLG Koblenz mit Beschluss vom 06.03.2013 zurückgewiesen, da das Rechtsmittel offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat.

Zuvor hatte das OLG in einem Hinweisbeschluss vom 31.01.2013 seine Rechtsauffassung dargelegt. Dabei hat es die Auffassung vertreten, dass das in erster Instanz eingeholte Gutachten eines Sachverständigen nicht ergeben habe, dass das Fahrzeug von der Beschaffenheit, wie sie bei Fahrzeugen der gleichen Art üblich ist, und die ein Käufer nach Art der Sache erwarten kann, abweicht (§ 434 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 BGB). Zwar weise das Fahrzeug des Klägers in den Versuchen des Sachverständigen mit einem mittleren Wasserstrahl höhere akustische Messwerte als das Vorgängermodell und als zum Vergleich herangezogene Modelle anderer Hersteller auf ...

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