Als Patient ins Krankenhaus - als Pflegefall entlassen

Es gibt Geschichten, da stellen sich mir die Haare im Nacken auf: Eine alte Dame versorgt noch selbständig den Haushalt. Sie ist mobil und kann einen bescheidenen Lebensstandard selbst finanzieren. Dann stellt der Hausarzt einen nekrotischen Zeh fest. Dieser wird fachgerecht amputiert, die Dame wird auf Diabetes getestet und bekommt entsprechende Medikation. Nach zwei Wochen Bettruhe hat das Krankenhaus seine Schuldigkeit getan. Die Patientin kann entlassen werden. Leider wurde die Patientin während ihrer stationären Aufnahme nicht mobilisiert. In der Folge sind alle Muskeln dystrophiert, auch die Stützmuskulatur der Wirbelsäule. Der Fuß ist den Umständen entsprechend gut verheilt. Nun klagt die Patientin über Rückenschmerzen. An Laufen ist gar nicht zu denken. Die Kinder werden freitags informiert, dass die Mutter am Montag entlassen werde. Allerdings in ein Pflegeheim, denn eine Entlassung nach Hause könne man nicht verantworten. So, liebes Krankenhaus. Sogar mir als Jurist leuchtet es ein, dass ein alter Mensch sehr sehr schnell Muskeln abbaut, wenn er sich nicht ausreichend bewegt ...Zum vollständigen Artikel

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