Skype: Schweizer Behörden mit grossem Datenhunger

Microsoft nimmt sich ein Vorbild am Transparenzbericht von Google und dokumentiert mit der Veröffentlichung des «2012 Law Enforcement Requests Report» erstmals den Datenhunger von staatlichen Behörden. Die Schweiz erscheint im Bericht (PDF) im Zusammenhang mit der Instant Messaging- and Telefonie-Software Skype:

Im Kalenderjahr 2012 stellten Schweizer Behörden insgesamt 74 Anfragen («Total # of Requests») für 148 Skype-Benutzerkonten und sonstige Identifikationsmerkmale wie beispielsweise Telefonnummern («Accounts/Identifiers Specified in Requests») an Skype. Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2012 verzeichnete Microsoft für Skype 42 Anfragen aus der Schweiz, bei denen keinerlei Benutzerdaten gefunden wurden («Accounts Specified in Provided Guidance to Requests Where Compliance Law Enforcement Team Found No Data»). Im gleichen Zeitraum war Microsoft in zehn Fällen beratend für Schweizer Behörden tätig («Provided Guidance to Law Enforcement»). Zu dieser Beratung zählen gemäss Microsoft Erklärungen für Behörden zum Vorgehen gegenüber Skype sowie Hinweise im Bezug auf abgewiesene Anfragen («The number of times the Skype compliance team provided general guidance to a domestic or foreign law enforcement agency, either in response to a rejected request or general questions, about the process for obtaining Skype user data»). Schweizer Behörden gelangten mit vergleichsweise vielen Skype-Anfragen an Microsoft. Österreich beispielsweise mit fast der gleichen Einwohnerzahl wie die Schweiz stellte 85 Prozent weniger Anfragen, Deutschland unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl 10 Prozent weniger ...Zum vollständigen Artikel

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