Keine Schadensersatzansprüche eines in Folge eines Unfalls beim Kite-Surfen querschnittsgelähmten Jugendlichen

Sport ist aufregend, spannend, körperlich anspruchsvoll. Das trifft in besonderem Maße auf Abenteuersport zu, wie zum Beispiel auf Kitesurfen. Kitesurfen ähnelt dem Surfen, dem Wellenreiten auf dem Meer also, hat aber zusätzlich einen Windschirm oder Lenkdrachen. Mit diesem und der Hilfe des Windes wird der Kitesurfer über das Wasser gezogen. Allerdings sind die Attribute aufregend, spannend und körperlich anspruchsvoll nicht nur rein positiv zu verstehen. Das Ganze hat auch eine negative Kehrseite: Kitesurfen ist nicht ungefährlich, wie auch dieser Fall zeigt. Ein Jugendlicher verletzte sich dabei schwer und vor Gericht musste die Frage nach seinen Schadensersatzansprüchen geklärt werden.

15-Jähriger erleidet schweren Unfall beim Kite-Surfen

Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Jugendliche 15 Jahre alt und im Kitesurfen unerfahren. Er hatte sich an einem niederländischen Strand eine Kite-Ausrüstung geliehen. Die Entleiher, 26 und 28 Jahre alt, halfen ihm beim Anlegen der Ausrüstung und beim Startversuch. Zusammen mit einem bekannten erfahrenen Kite-Surfer, der den Jungen begleitete, wagte er sich also an den Sport heran, was jedoch äußerst tragisch endete ...

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