Deutscher Insolvenzrechtstag 2013 in Berlin zieht erste Bilanz über ESUG

Vor wenigen Tag fand nunmehr bereits zum 10. Mal der Deutsche Insolvenzrechtstag in Berlin statt, in dessen Mittelpunkt neben allgemeinen Fragen zum Insolvenzrecht insbesondere auch eine erste Bestandsaufnahme und Bewertung der durch das ESUG eingeführten gesetzlichen Möglichkeiten zur Sanierung von Unternehmen gestanden hat.

Im Rahmen dieser zwei Tage währenden Veranstaltungen wurden von den nahezu 950 fachkundigen Besuchern aus Rechtsprechung, Lehre und Praxis nicht nur die Vorzüge und Nachteile des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) eingehend erörtert, sondern ebenso Forderungen und Erwartungen an den Gesetzgeber und alle am Verfahren Beteiligten formuliert, die nochmals zu einer Effizienzsteigerung des Verfahrens im Sinne einer bestmöglichen Gläubigerbefriedigung führen sollen. Die ebenfalls anwesende Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat in ihrer Begrüßungsansprache aber allzu große Erwartungen in entsprechende gesetzliche Veränderungen noch in dieser Legislaturperiode gedämpft. Auch die angestrebten Änderungen bei der Entschuldung natürlicher Personen wie etwa eine Verkürzung der Restschuldbefreiungszeit werden wohl vor Ende der Legislatur nicht mehr ins Werk gesetzt werden können.

Insgesamt, so das Fazit des anwesenden Insolvenzverwalter und Sanierungsberater, haben aber bereits die eingeleiteten gesetzlichen Änderungen zu deutlich höheren Chancen einer frühzeitigen Sanierung von Unternehmen beigetragen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK