Was kostet der Rechtsschutz vor den deutschen Steuerbehörden und -gerichten?

Auch vor den Steuerbehörden steht man in einem Rechtsstaat, wie in der Bundesrepublik Deutschland, nicht ohne Rechtschutz dar. Gegen den Steuerbescheid kann man den sog. Einspruch nach §§ 347 ff. AO einlegen. Dies kann schriftlich oder zur Niederschrift bei dem zuständigen Finanzamt erfolgen. Immer hin – so wird geschätzt – ist rd. jeder fünfte Steuerbescheid objektiv falsch1 . Auch wenn die Hürden den Einspruch einzulegen oder zu Begründen in der Regel nicht sehr hoch sind, sollte man sich überlegen, ob in diesen Fällen nicht professionelle Hilfe sinnvoll ist. Diese Überlegung sollte jedoch nicht lange dauern, da der Einspruch innerhalb eines Monats eingelegt werden muss. Doch was kostet das Einspruchsverfahren oder gar eine anschließende Klage?

Für das Einspruchsverfahren werden zunächst keine Gebühren vor dem Finanzamt fällig. Im Gegenzug bleibt man aber in diesem Vorverfahren auf den Kosten des eigenen Steuerberaters oder Rechtsanwalt auch sitzen. Es lohnt sich also, im Falle eines Falles auf eine umfassende Rechtschutzversicherung zurückgreifen zu können.

Kommt es gar zum äußersten und einer anschließenden Klage vor dem Finanzgericht, so gilt der alte “ABBA-Grundsatz”: the winner takes it all. Die Kosten muss also i. d. R. vollumfänglich derjenige tragen, der verloren hat ...

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