Abmahnung – Liest die Gegenseite eigentlich meine Schriftsätze?

Diese Frage stellt man sich, wenn man sich manche Stellungnahmen von Abmahnkanzleien zu Gemüte führt. In einer "Filesharing-Sache" hatte mein Mandant eine Abmahnung wegen eines Verstoß gegen das Urheberrecht durch eine der berühmteren Kanzleien erhalten. Leicht erbost brachte der Mandant die Abmahnung zu mir und erörterte die Lage

Tatsächlich war es meinem Mandanten nicht möglich die ihm vorgeworfene Urheberrechtsverletzung begangen zu haben. Weil? Ja weil sein Internetanschluss im maßgeblichen Zeitraum nicht funktionierte. Dies konnte er auch mit entsprechenden Störungsprotkollen seines Dienstanbieters nachweisen. Weder war es meinem Mandanten möglich im vorgeworfenen Zeitraum irgendetwas runterzuladen noch war es ihm möglich etwas hochzuladen. Soweit so gut. Die entsprechenden Protokolle lagen mir vor und ich fertige eine entsprechende Stellungnahme für die Gegenseite. Natürlich wurde keine Unterlassungserklärung abgegeben und das Zahlungsverlangen zurück gewiesen. Das Schreiben wurde versandt und die Akte erstmal in den Schrank verbunkert.

Heute kam dann die Antwort der Gegenseite. Und Überaschung ...

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