The road to hell XXXXIV: Wasser nach Mombassa?

Hatten unsere bisherigen “The road to hell”-Beiträge immer noch den einen oder anderen Bezug zum “grünen Bereich”, so findet diese Regel aus aktuellem Anlass heute eher eine Ausnahme. Warüm? Nun, es gibt einige ubiquitäre Lebensgüter und sonstige einzigartige Gaben der Natur, die nach Möglichkeit nicht in privaten Händen enden, sprich: kommerzialisiert, und schon garnicht monopolisiert werden sollten: Die Luft zum Atmen etwa, das menschliche Erbgut - oder eben das Wasser. Nach dem Willen der nicht selten realitätsentrückten Europäischen Kommission müssen Kommunen künftig Aufträge bei der Wasserversorgung EU-weit ausschreiben und private Angebote berücksichtigen. Damit werden von der Brüsseler Elite nicht zum ersten Mal selbstbewusst übelste Negativerfahrungen aus den Mitgliedsstaaten ignoriert. Was wir davon halten? Private an Bord? Das spricht für Wettbewerb! Und Wettbewerb mögen wir, denn er lässt grundsätzlich die Preise fallen und …. die Qualität steigen, denn am Markt hat man sich ja des Verdrängungswettbewerbs zu erwehren. Alles gut. Oder doch nicht? Manchenortes fällt nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität ab ...

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