LAG Berlin-Brandenburg 25.1.2013: personenbedingte Kündigung – Fehlzeiten – Prognose – Angaben des Arbeitnehmers im Gespräch über das BEM

1. Ausreichend für eine Indizwirkung sind hinreichend prognosefähige Fehlzeiten. Dies können die letzten drei Jahre sein, müssen es aber nicht. 2. Ausreichend kann sowohl ein kürzerer Zeitraum als auch bei bestimmten Fehlzeiten erst ein längerer Zeitraum sein, um eine negative Prognose zu rechtfertigen.Entsprechendes gilt für die Art und Häufigkeit der Erkrankungen.” 3. Es steht der Bildung einer negativen Prognose nicht entgegen, dass die Fehlzeiten auf unterschiedlichen prognosefähigen Erkrankungen beruhen. Solche verschiedenen Erkrankungen können den Schluss auf eine gewisse Krankheitsanfälligkeit des Arbeitnehmers zulassen und damit eine negative Prognose begründen. 4 ...

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