Jetzt auch LG München I: Auskunftei kann wegen falscher Bonitätsauskunft auf Unterlassung in Anspruch genommen werden

Bereits im Mai 2012 hatten wir darüber berichtet, das Auskunftsdienste, wie zum Beispiel die Creditreform gerichtlich gezwungen werden können, die Verbreitung unrichtiger Daten zu unterlassen.

In dem von unserer Kanzlei vertretenen Fall hatte die Creditreform zwar im Verlaufe des Verfahrens eine Unterlassungserklärung abgegeben, weigerte sich aber, die entstandenen Kosten zu tragen. Mehr zu dem Fall und zur Rechtsnatur von Auskunfteien wie zum Beispiel der Creditreform und was diese dürfen und was nicht, finden Sie hier.

Nach OLG Köln jetzt auch LG München I

Der Kollege Thomas Steinle weist nunmehr in seinem Blog auf eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts München I (LG München I, Beschluss v. 8.8.2012, Az. 25 O 13635/12) hin. Das Gericht entschied im Rahmen eines Kostenbeschlusses, dass die Erteilung eine unzutreffende Bonitätsauskunft über eine Person auf unzulässige Weise in deren Persönlichkeitsrecht eingreife und daher zu unterlassen sei ...

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