Auf den (Schwer-) Punkt gebracht

Glückwunsch! Nach dem Ihr erfolgreich das Hauptstudium abgeschlossen, alle Klausuren und die Hausarbeiten geschrieben und bestanden habt, wartet nun der sog. Schwerpunkt auf Euch. Eine ganz großartige Möglichkeit der Vertiefung der Kenntnisse und Erweiterung des juristischen Horizonts. Auch dieser beinhaltet zumeist das Anfertigen einer Hausarbeit (sog. Studienabschlussarbeit), eine Abschlussklausur und eine mündliche Prüfung. Das ist aber von Uni zu Uni verschieden und unterschiedlich ausgestaltet. Wie auch immer dieser Schwerpunkt nur gestaltet sein mag, er zählt auf jeden Fall schon als Leistung für das Examen und geht dort zu knapp einem Drittel in die Gesamtnote mit ein. Gerade dieser Umstand macht deutlich, wie unglaublich wichtig die Auswahl dieses Schwerpunktes sein kann. Jeder Berliner Uni und auch Potsdam bietet da ein breites Spektrum an Möglichkeiten und die Wahl fällt da oft nicht leicht.

Wie anfangs erwähnt, geht es beim Schwerpunkt aber auch darum, endlich einmal etwas vertiefter in die Materie einsteigen und sich ein Jahr lang mit seinen Interessen beschäftigen zu können. Das sollte jedenfalls die Idee sein. Nach knapp zwei oder drei Jahren allgemeiner Juristerei hat man jetzt die Möglichkeit auszutesten, was einen wirklich begeistert und wohin es in der späteren Laufbahn gehen könnte. Ihr erhaltet zum Schwerpunkt die Möglichkeit eine Spezialisierung zu durchlaufen und Euch zwei Semester nur mit einem Spezialgebiet, das in mehrere kleine Unterpunkte eingeteilt ist zu beschäftigen.

Daher würde ich raten – trotz Relevanz für die Examensnote – wählt einen Schwerpunkt, der Euch potentiell Freude bereiten kann, das Interesse weckt und Euch schon beim Lesen der Thematiken anspricht. Die Auswahl sollte zumindest nicht von der Durchschnittsnote des Vorjahres abhängig gemacht werden ...

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