Salafisten-Plot: Polizei vergißt Blick in den Kühlschrank

Leicht chaotisch und noch schwer einzuschätzen sind die Ermittlungen gegen die vier mutmaßlichen “Leverkusen-Attentäter” rund um den deutschen Konvertiten Marco R. G. Die vier Männer wurden schon länger beobachtet, weil sie einen Anschlag auf Pro-NRW-Funktionäre geplant haben sollen. Doch stecken sie auch hinter der Bonner “Taschenbombe“? Den Durchbruch in dieser Frage könnte der Kühlschrank in der Wohnung von Marco G. bringen. Doch ausgerechnet hier haben die Ermittler bei ihrem ersten Hausbesuch nicht nachgeschaut…

Unklar ist, wer den Tipp zur erneuten Nachschau gegeben hat. Hatte der Verfassungsschutz einen V-Mann im Kühlschrank, verplapperte sich ein Beschuldigter oder hatte ein Ermittler eine nachträgliche Eingebung? Gestern wurde jedenfalls nochmal durchsucht, diesmal auch in den Kühlschrank geschaut – und siehe da: weiterer Sprengstoff gefunden. Hier gilt, was wir in derRedaktion das “1. SWR-Gesetz” nennen: “Wenn man’s richtig macht, dann klappt’s auch.” Doch wenn jetzt Bundesermittler über diesen Lapsus der NRW-Polizei lästern, muss daran erinnert werden: Auch das BKA hat schon gravierende Dinge übersehen – zum Beispiel den Pass von Fritz Gelowicz in einem Küchenschrank zwischen dem Geschirr.

Doch bringt der gefundene Sprengsstoff schon den Durchbruch bei der Suche nach den Tätern im Fall “Taschenbombe”? Vielleicht ...

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