Beleidigung und Gegenbeleidigung – ein Theater in mehreren Akten

Das Verhältnis zwischen dem Mandanten und dem in der Nachbarschaft wohnenden Herrn X war recht unentspannt. Bei einer zufälligen Begegnung auf der Straße durfte sich mein Mandant verschiedene Vorwürfe anhören, die allesamt unzutreffend waren. Mein Mandant war so verdutzt, daß er keine rechte Entgegnung fand und dem schimpfenden Gegner, der sich schließlich entfernte, nur ungläubig nachsah.

Er berichtete später seiner Ehefrau von dem Geschehen. Diese wandte sich wiederum an die Ehefrau des Nachbarn X. Gemeinsam kam man zu der Erkenntnis, daß die erhobenen Vorwürfe auf einem Irrtum beruhten und das nachbarschaftliche Verhältnis durch den Vorfall nicht getrübt werden sollte.

Und so kehrte Frieden ein. Und so hätte Frieden einkehren können.

Allein Nachbar X war nicht an Frieden gelegen und so stieß er bei der nächsten Begegnung gar wüste Drohungen aus. Er war ersichtlich empört, daß seine Ehefrau “in die Sache” hineingezogen worden war ...

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