Europäische Kommission: will härter gegen unlautere Geschäftspraktiken vorgehen

Heute hat die Europäische Kommission eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, um EU-weit gegen aggressive Geschäftspraktiken wie falsche Gratisangebote, die so genannte „bait-and-switch“-Technik und die direkte Kaufaufforderung an Kinder vorzugehen. Fünf Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken hat die Kommission ihre Durchführung überprüft und angekündigt, dass sie sich für eine stärkere Durchsetzung der Regeln einsetzen wird, um das Vertrauen der Bürger bei Einkäufen im europäischen Binnenmarkt zu stärken.

Pressemitteilung der EU-Kommission:

"Diese Initiative ist Teil der im Rahmen der Europäischen Verbraucheragenda IP/12/491 getroffenen Maßnahmen der Kommission zur Stärkung des Verbrauchervertrauens. Das EU-weite Online-Shopping bietet eine bis zu 16-mal größere Produktauswahl, aber 60 % der Verbraucher machen davon bisher keinen Gebrauch. Somit profitieren sie nicht in vollem Umfang von der Angebots- und Preisvielfalt im Binnenmarkt. Die Stärkung des Verbrauchervertrauens durch eine bessere Durchsetzung der Vorschriften kann das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln. Wie Erhebungen gezeigt haben, sind inzwischen mehr Verbraucher daran interessiert, grenzübergreifend einzukaufen, und bereit, mehr Geld grenzüberschreitend auszugeben als im Jahr 2006, als die EU-Vorschriften noch nicht in Kraft waren.

Dank der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken konnten nationale Verbraucherschutz-Überwachungsstellen ein breites Spektrum unlauterer Geschäftspraktiken eindämmen, einschließlich irreführender Informationen der Verbraucher und aggressiver Praktiken zur Beeinflussung ihrer Kaufentscheidungen. Mit der Ersetzung 27 nationaler Regelungen durch ein einziges Regelwerk wurde der Rechtsrahmen für unlautere Geschäftspraktiken vereinfacht; so wissen Verbraucher besser über ihre Rechte Bescheid, wo immer sie in der EU einkaufen ...

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