Sonne, Wind und ein bisschen Steuerhinterziehung

Alles für die Steuer…

Da bin ich also tatsächlich am Samstagmorgen auf Mallorca angekommen, nachdem ich am Freitag noch mit meinem geplanten Flug von Köln nach München am Streik des Sicherheitspersonals gescheitert war und deshalb einen Erörterungstermin vor dem Schöffengericht in München absagen musste. Trotzdem bin ich dann mit dem Zug nach Bayern gefahren, weil ich von dort aus nach Mallorca gebucht hatte und mangels freier Plätze keine Umbuchung möglich war. Um 4 Uhr morgens wurde ich dann von meinem Wecker aus dem Schlaf geholt, um von Hotel in Hallbergmoos aus zum nahen Flughafen gebracht zu werden, wo dann pünktlich um 6 der Flieger gen Süden startete.

Und jetzt bin ich tatsächlich hier, der Himmel blaut, und obwohl der Wind recht kühl ist, genießen wir die Abwechselung von der winterlichen Kälte und Feuchte in good old Germany. Wenn Alles gut geht und mich keine unabweisbaren Zwänge vorher zurückholen, dann bleibe ich bis Freitag und versuche, den Anwaltsalltag ein wenig hinter mir zu lassen. Obwohl …. ein paar Zwänge gibt es dann doch.

Gestern habe ich ein paar Stunden damit zubringen müssen, von hier aus an einer Selbstanzeige in einer Steuerangelegenheit mitzuwirken, weil kurzfristig die Entdeckung droht und danach jedenfalls keine Strafbefreiung mehr möglich ist. Es geht um recht viel, so ein paar Millionen Euro sollen in nicht rechtsverjährter Zeit hinterzogen worden sein, und die Mandantschaft hat wohl mit dazu beigetragen. Da stellen sich schwierige Fragen, die im Lichte einer verschärften Rechtslage und einer zunehmend strikteren Rechtsprechung bedacht sein wollen ...

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