Haftungsrisiko WLAN TO GO?

Zur diesjährigen CeBIT hat die Deutsche Telekom angekündigt, mit dem Angebot WLAN TO GO in Kooperation mit dem Anbieter Fon bis 2016 bundesweit mehr als 2,5 Millionen zusätzliche HotSpots schaffen zu wollen (Pressemitteilung: http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/180148).

Technisch soll das so funktionieren, daß Nutzer ihr WLAN mit anderen Nutzern teilen und dafür kostenlosen Zugang zu Millionen WiFi-Spots weltweit erhalten. Also eigentlich eine ganz einfache Idee.

Rechtlich hingegen sieht die Sache schon anders aus. So wurde z.B. unter http://www.rechtsanwalt.net/rechtstipps/urheberrecht/deutsche-telekom-will-w-lan-der-kunden-nutzen/982 bezweifelt, daß die geplante Lösung rechtlich ohne Haftung des individuellen Anschlußinhabers für eventuelle Filesharingaktionen oder andere Rechtsverletzungen möglich sei.

Diese Sicht mag für die “Rechteinhaberseite” zwar nachvollziehbar sein, scheint aber die juristische Kreativität der Telekom zu unterschätzen.

Zwar haftet ein Anschlußinhaber tatsächlich, wenn er seinen Anschluß nicht verschlüsselt und so beliebigen Dritten zugänglich macht ...

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