Wintersport – Kein rechtsfreier Raum dank FIS Regeln.

Der Winterurlaub ist vorbei und was bleibt ist sind ein leichter Sonnenbrand und brennende Oberschenkel. Letzteres ist als leidenschaftlicher Telemarker allerdings selbst gewähltes Leid. Neben Sonne und und brennenden Oberschenkeln stellt sich für den Rechtsanwalt allerdings auch immer die Frage nach den Regeln beim Skifahren und Boarden?

Jeder Skifahrer oder Snowboarder wird es kennen und lieben. Man fährt gemütlich die Piste entlang und spürt plötzlich den Fahrtwind des Skifahrers, der mit doppelter Geschwindigkeit und einem durchaus respektablen Abstand von 30 cm an einem vorbeischrammt. Oder der Boarder (das machen auch Skifahrer) der beschlossen hat die Verschnaufpause hinter einer unübersichtlichen Kante einzulegen und dabei genüsslich den Skifahrer - Kategorie Einsteiger 2er Tag - beobachtet wie er gerade versucht eine Piste der Kategorie Rot bis Schwarz zu meistern. Hört man dann noch Sätze wie:

Die hab ich voll umgefahren. War so ne Anfängerin, die die ganze Piste gebraucht hat. Die müssen doch mit rechnen, dass da Schnellere von hinten kommen.

Kommen ernsthaft Fragen nach einem Regelwerk beim Wintersport auf.

Die 10 Gebote des Internationalen Skiverbandes (FIS Regeln)

Und ja. Natürlich gibt es Regeln, die sog. FIS Regeln des Internationalen Skiverbandes und die hängen an jeder Liftstation aus:

1. Rücksichtnahme auf die anderen Skifahrer und Snowboarder

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise

Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

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