Aural Criminology

Brauchen wir eine auditive Kriminologie?

In seinem Beitrag zur Kulturgeographie im British Journal of Criminology (2012) widmet sich Keith Hayward auch dem akustischen Raum (“Soundscapes and acoustic spaces”) und entwirft ein Programm für eine Aural Criminology. Die auditive Kriminologie könnte sich – so Hayward – mit Ruhestörung als Form des anti-sozialen Verhaltens ebenso wie mit dem zivilen als auch militärischen Einsatz akustischer Signale zur Kriminalitätsprävention und der Musikfolter befassen. Auch die Beschäftigung mit Musik als Form des Protest und sozialen Widerstandes fiele in den Gegenstandsbereich der skizzierten Subdisziplin der Cultural Criminology ebenso wie Fragen der Medienwirkung, z.B. im Kontext der Rekrutierung von Soldaten aber auch Terroristen.

Outside the aural ecology of the city, numerous other developments precipitate the need for the development of an aural criminology ...

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