Zusätzliche Altersvorsorge und Unterhalt

In seiner Entscheidung vom 30.01.2013 (Az: XII ZR 158/10) hat der BGH bestätigt, dass bei der Ermittlung des unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens eine zusätzliche Altersvorsorge in Höhe von 4% des Bruttoeinkommens berücksichtigt werden kann.

Die Besonderheit des Falles lag darin, dass der unterhaltspflichtige Vater einen entsprechenden Abzug vornehmen lassen wollte, obwohl er nicht einmal den Mindestunterhalt des minderjährigen Kindes zahlen konnte.

Grundsätzlich ist Minderjährigen gegenüber alles Zumutbare zu unternehmen, um jedenfalls den Mindestunterhalt zahlen zu können. Es besteht insoweit in der Regel eine gesteigerte Unterhaltspflicht ...

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