OLG Hamm: Kein Schadensersatz für unechten Renoir

Dem Kläger steht kein Schadensersatzanspruch in Höhe von 32.000.000 Euro gegen das beklagte Land Nordrhein-Westfalen zu, weil nicht be wiesen ist, dass es sich bei dem aus der Verwahrung bei der Staatsanwaltschaft Essen verschwundenen „Renoir“ um ein Original des Malers und nicht nur um einen wertlosen Nachdruck gehandelt hat.

Das hat der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm mit Urteil vom heutigen Tage entschieden und damit die erstinstanzliche, klageabweisende Entscheidung des Landgerichts Dortmund in zweiter Instanz bestätigt.

Der Senat hat auch nach der ergänzenden Vernehmung von Zeugen nicht feststellen können, dass das kurz nach der Beschlagnahme im Mai 2004 von einem Kunsthistoriker untersuchte Bild keinen Prägestempel hatte und deshalb nicht mit demjenigen Exemplar identisch war, welches im April 2005 begutachtet worden ist ...

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