Prepaid ist Prepaid, und basta! (Teil 2)

Würde es Ihnen nicht auch komisch vorkommen, wenn Sie in die Bäckerei gingen, 10 Brötchen kauften, und am nächsten Tag bittet Sie der Bäcker, doch für die schon gekauften Brötchen noch 2 Euro zu zahlen, weil sich die Kosten für das Mehl unerwarteterweise erhöht habe? Sie würden dem Bäcker wahrscheinlich den Vogel zeigen und das nächste Mal woanders einkaufen. Das Landgericht München hat einem Telekommunikationsanbieter jetzt mit seinem Urteil vom 14.02.2013, Aktenzeichen: 12 O 16908/12, auch einen Vogel gezeigt. Der hatte nämlich eine Klausel in seinen AGB zu Prepaid-Handyverträgen. Darin stand:
„Insbesondere kann aufgrund von verzögerten Abbuchungen ein Negativsaldo auf dem Guthabenkonto entstehen. In diesem Fall hat der Kunde die Differenz unverzüglich auszugleichen. Dies betrifft auch Kunden, die eine Zusatzoption mit einem Mindestverbrauch oder Freiminuten bzw. Frei SMS gewählt haben ...
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