Jobcenter Mainarbeit - Tumult bei der Mainarbeit

Von Madeleine Reckmann Das Jobcenter Mainarbeit erteilt Hausverbot gegen Berater der Hartz-IV-Hilfe und stellt Strafanzeige. Ein Vorfall, zwei Versionen – was sich am Freitag im Jobcenter Mainarbeit ereignet hat, wird von den beteiligten Personen unterschiedlich beschrieben. Fest steht, dass am Ende die Polizei kommen musste, um eine Gruppe Menschen aus dem Gebäude herauszubugsieren, und es ein Hausverbot und Strafanzeige gegen zwei von ihnen gibt. Außerdem war die Linken-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz dabei. Roman Thilenius von der Hartz-IV-Hilfe Offenbach erklärt, er und ein weiterer Mann hätten am Freitag gegen ein Hausverbot des Jobcenters mündlich Widerspruch einlegen wollen, das ihnen Anfang Februar erteilt worden war. Das sei gesetzlich möglich. Dazu habe er ein Kamerateam, einen Rechtsanwalt, die Bundestagsabgeordnete und Mainarbeit-Kunden mitgebracht. Geschäftsführer Matthias Schulze-Böing habe aber den Widerspruch nicht schriftlich aufnehmen wollen, sondern die Gruppe des Hauses verwiesen. Dann kam die Polizei. Aggressives Auftreten Das Hausverbot sei im Februar ergangen, als sie einer Gruppe von Hartz-IV-Empfängern helfen wollten, das ihnen zustehende Geld zu erhalten. „Die Leute haben oft Angst, ihre Ansprüche geltend zu machen“, sagt Thilenius. Elf Bedarfsgemeinschaften sei das Hartz-IV-Geld nicht ausbezahlt, die Miete in einigen Fällen monatelang nicht überwiesen worden. In einem Fall sei die Akte verschwunden ...Zum vollständigen Artikel

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