Die Schöne und die Biester

Marissa Mayer: Ein Star. Unter Managern/Managerinnen. In Amerika. Ex-Freundin des Google-Gründers, angetreten, um noch unter vierzig und gerade entbunden die gestrauchelte Internetlegende Yahoo! (die Älteren erinnern sich noch) zu retten.

Jetzt schwappt bekanntlich die „Wut-Welle“ (BILD) über Ms Mayer herein, weil sie ja bekanntlich, schon vor über einer Woche, einfach alle „Heimarbeiter“ ins Büro zurückgeholt hat. Es waren fast 12.000, die im Silicon Valley am Laptop saßen, die Füße auf der Reling des Balkons – nur meinte Frau Mayer, der Blick sei dabei zu oft auf den Pazifik und zu selten auf den Bildschirm gerichtet.

Glückliches Amerika. Da kann man dann von einem Tag auf den anderen alle zurückpfeifen. Jetzt wieder Stau, Parkplatznot und Bürojob. Wer nicht will, kann ja gehen. Übergangsfristen, Betriebsrat oder überhaupt Bestandsschutz? O no, we are American.

Interessant aber, dass der in Amerika am meisten darüber geredet wird, dass hier nicht nur normale Arbeitgeberbrutalität vorliegt, sondern auch noch Schnüffelei ...

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