Ärger im Jobcenter - Berechtigter Protest oder gezielte Provokation? Hausverbot, Polizeieinsatz

Offenbach - Protest, Hausverbot, Polizeieinsatz. Schlagzeilen, die das Offenbacher Jobcenter gar nicht lesen möchte. Doch alles gibt es seit gestern Mittag. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz versendet dazu eine Pressemitteilung: „Es ist unfassbar, dass Menschen, die einen Rechtsanspruch auf ALG-II-Leistungen haben, diesen gegenüber dem Amt erkämpfen müssen und Menschen mit Hausverboten belegt werden, die sie dabei unterstützen.“ Amtsleiter Dr. Matthias Schulze-Böing sieht das naturgemäß anders: „Das war eine politisch motivierte Aktion.“ Klar ist: Ein objektives Bild wird es nicht geben; nicht im konkreten Fall, nicht im täglichen Ablauf der Main-Arbeit. Für Schulze-Böing ist es verständlich, „wenn nicht jeder hier die Contenance bewahren kann“. Arbeitslosigkeit, Stellensuche, Grundsicherung – das alles ist für die Betroffenen mit einem hohen Stressfaktor verbunden. Vorfälle wie gestern bewertet der Amtsleiter hingegen als „inszenierte Störung“ gegen seine Mitarbeiter und andere Hilfesuchende. Er betont: „Eine solche permanente Konfliktsituation wollen wir nicht und lassen sie auch nicht zu.“ Genehmigte Gelder ausbezahlt Vorgeschichte aus Sicht der Linken-Bundestagsabgeordneten Buchholz: Die Sozialberater hätten Anfang Februar zwei Dutzend Berechtigten auf Arbeitslosengeld II dazu verholfen, dass die Main-Arbeit ihnen die genehmigten Gelder ausbezahlte. „Wie schon öfter geschehen“ hätten hunderte Betroffene ihre dringend benötigten Leistungen nicht fristgemäß erhalten ...Zum vollständigen Artikel

  • Berechtigter Protest oder gezielte Provokation?

    op-online.de - 10 Leser - Offenbach -  Protest, Hausverbot, Polizeieinsatz. Schlagzeilen, die das Offenbacher Jobcenter gar nicht lesen möchte. Doch alles gibt es seit gestern Mittag. Von Martin Kuhn

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