Mängel der Grundstücksbepflanzung und Wertminderung

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 25.01.2013 – V ZR 222/12 entschieden, dass die bloße Beschädigung einer Anpflanzung zu einer Wertminderung des Grundstücks führen kann und deshalb neben den Kosten für die Teilwiederherstellung der Anpflanzung ein Ausgleich für den verbleibenden Minderwert des Grundstücks zu zahlen ist.

Pflanzen werden mit dem Einpflanzen wesentlicher Bestandteil des Grundstücks. Die Beschädigung einer Pflanze kann deshalb nur dann eine Ersatzpflicht wegen Wertminderung auslösen, wenn die Beschädigung zu einer Wertminderung des Grundstücks selbst geführt hat. Eine solche Wertminderung ist nicht nur dann gegeben, wenn durch die Beschädigung der Verkaufswert des Grundstücks gemindert wird ...

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