OLG urteilt zur Formgültigkeit eines eigenhändig geschriebenen Testaments

Folgender Sachverhalt betrifft so ziemlich jeden: Das Verfassen eines Testaments und die Sicherstellung dessen, dass dieses auch Gültigkeit besitzt. Nach dem Ableben einer Person sollen diejenigen das Erbe erhalten, das für sie vorgesehen ist. Die Person, von der sie erben, muss das Testament verfasst haben. Bei der Frage nach der Gültigkeit können jedoch Probleme auftreten und zwar gerade dann, wenn das Testament handgeschrieben ist und nicht etwa bei einem Anwalt in Auftrag gegeben wurde und von diesem auf seine Gültigkeit und Richtigkeit – der Erfüllung der Absichten des Verfassers – überprüft wurde.

Handgeschriebenes Testament nicht vollständig von Erblasser verfasst

Konkret ging es um einen Mann, der im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Das Problem war, dass sich bei einer Beweisaufnahme herausgestellt hatte, dass jemand ihm beim Verfassen des Testaments geholfen hatte, da der 71-Jährige bereits geschwächt war. Es konnte also nicht bestätigt werden, dass der Erblasser vollständig selbst sein Testament geschrieben hatte. Zudem sah auch das Schriftbild nicht danach aus ...

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