Einbau Strom- und Gaszähler: Was ist nach den jüngsten Gesetzesänderungen wann einzubauen?

(c) BBH

Um die Energiewende möglich zu machen, hat der Gesetzgeber für bestimmte Kunden den Einbau intelligenter Messsysteme vorgeschrieben. Bis diese “Smart Meter” allerdings am Markt verfügbar sein werden, wird noch einige Zeit vergehen. Wie der Übergang bis dahin vonstatten gehen soll, regelt eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), die kurz vor dem Jahreswechsel in Kraft getreten ist.

Das EnWG sieht in § 21c bekanntlich Einbaupflichten für Messsysteme (Strom), sog. Smart Meter, vor. Neubauten, größere EEG-/KWK-Neuanlagen und Großverbraucher müssen diese einbauen, „soweit dies technisch möglich ist“, alle anderen „soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist“. §§ 21d und 21e EnWG regeln die allgemeinen Anforderungen an die Messsysteme. Danach müssen diese unter anderem nach dem Schutzprofil zertifiziert sein, das unter Federführung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) noch entwickelt wird. Entsprechend ist derzeit noch nicht die Voraussetzung der technischen Möglichkeit erfüllt, die Einbaupflichten bestehen noch nicht.

Doch das wird sich bald ändern. Schutzprofil und die Technischen Richtlinien werden bald fertig sein. Das wirft für viele Unternehmen die Frage auf, welche Messeinrichtungen bis dahin eingebaut werden können und ob „Zwischenlösungen“ investitionssicher sind, das heißt, nicht wieder ausgebaut werden müssen.

Die jüngsten Änderungen an § 21c Abs. 5 und § 21e Abs. 5 EnWG sollen diese Fragen beantworten:

Noch eine Variante: Der “zukunftsfeste Zähler”

Die Neuregelung in § 21c Abs. 5 EnWG verpflichtet, so genannte „zukunftsfeste Zähler“ einzubauen ...

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