Französisches Steuerrecht – Veräußerungsgewinne beim Immobilienverkauf

Vor einem Jahr wurde in Frankreich die Besteuerung des Gewinns aus Veräußerungen von Ferienhäusern verschärft. Wir hatten über diese Reform in einem Artikel vom April 2012 („Der Verkauf von französischen Ferienhäusern wird seit dem 1.2.2012 höher besteuert“) berichtet.

Die Besteuerung der Veräußerungsgewinne beim Immobilienverkauf in Frankreich wurde kürzlich erneut verschärft. Art. 70 des Haushaltsgesetzes-Nachtrages Nr. 2012-1510 vom 29.12.2012 hat eine neue Steuer eingeführt.

Die Veräußerungsgewinne beim französischen Immobilienverkauf, deren steuerpflichtiger Betrag 50.000,00 Euro übersteigt, unterliegen dieser neuen Steuer. Bebaubare Grundstücke werden vom Anwendungsbereich dieser Steuer ausgeschlossen. Sie findet außerdem keine Anwendung auf Veräußerungen von Hauptwohnsitzen und von Wohnsitzen in Frankreich einer nicht in Frankreich ansässigen Person.

Diese französische Steuer wird dagegen von natürlichen Personen bzw. Personengesellschaften sowie von der Einkommensteuerpflichtigen, die steuerlich ihren Wohnsitz nicht in Frankreich haben, geschuldet.

Die neue Steuer kumuliert sich mit der Grundbesteuerung der Veräußerungsgewinne (19%, und insgesamt 32,5% mit den Sozialabgaben).

Die Steuer wird auf der Bemessungsgrundlage der Veräußerungsgewinne ab 50.001,00 Euro nach einem progressiven Steuersatz von 2% auf 6% errechnet.

Die Steuer findet auf Immobilienverkäufe ab dem 1.1.2013 Anwendung ...

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