Bewegt sich die Staatsanwaltschaft Augsburg “am Rande des Wahnsinns?”

Diese Ansicht vertritt jedenfalls Oliver Garcia im de-legibus-Blog und beruft sich dabei auf mehrere in der Tat fragwürdige Vorgehensweisen der Augsburger Strafverfolgungsbehörede gegen Anwälte und Presseorgane, darunter auch das gegen mich initiierte Ermittlungsvefahren wegen amgeblich verbotswidriger Veröffentlichung eines Gerichtsbeschlusses in einer Haftsache. Ich hatte darüber unter dem Titel Bloggen kann gefährlich sein – Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines Blogbeitrags gegen mich eingeleitet im strafblog berichtet. Ich will mich dieser Diktion bewusst nicht anschließen, könnte sie doch wiederum zu strafrechtlichen Ermittlungen im Hinblick auf den Vorwurf von Ehrschutzdelikten führen. Außerdem spricht manches dafür, dass die in Rede stehenden Maßnahmen durchaus nicht auf “Wahnsinn”, sondern auf ein bewusstes Kalkül mit der Angst zurückzuführen sind, denn wer setzt sich schon gerne einem Ermittlungsverfahren oder Durchsuchungsmaßnahmen aus? Der von Oliver Garcia zitierte Fall des Kollegen Lucas zeigt, wie schwer es werden kann, sich als Verteidger mit der Justiz anzulegen und deren Verhaltensweisen zu kritisieren, zumal nicht unbedingt damit gerechnet werden darf, dass auf der anderen Seite allzu viel Ehrlichkeit herrscht ...

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