Kündigung eines Telefonanschlusses

Kundenbindung ist in allen Branchen essentiell für langfristig erfolgreiche Unternehmungen. Daher haben wohl alle größeren Unternehmen ein mehr oder weniger sinnvolleres Konzept zur Kundenbindung. Letzteres durfte ich bei einem schon berühmt-berüchtigten Vermarkter von DSL- und Telefonanschlüssen kennen lernen. Dessen Kundin wollte sich nach mehreren Jahren Vertragslaufzeit von dem Vertrag lösen. Das könnte mit dem Preis zusammenhängen oder damit, dass sie all die Jahre für einen DSL-Anschluss zahlte, den sie mangels Computer gar nicht nutzen konnte. Sei es drum – sie hat also die Kündigung erklärt und bekam hierauf auch eine Kündigungsbestätigung.

Das Ende des Vertrages sollte – unseliger automatischer Verlängerung sei dank – erst in rund einem Jahr liegen. Das Datum war daher längst in Vergessenheit geraten und der Zeitpunkt verging. Der Anbieter holte weiterhin fleißig sein Geld von ihrem Konto. Erst nach der dritten oder vierten Abbuchung erinnerte sich die Kundin, dass der Vertrag doch eigentlich längst zu Ende sein sollte. Überhaupt hatte sie doch längst auf einen anderen Anbieter umgestellt – der auch wie vereinbart leistete und Geld dafür bekam.

Selbstverständlich kann das nur ein Versehen gewesen sein. Daher wies sie ihren ehemaligen Vertragspartner per klassischer Snailmail auf das Versehen hin und bat um Rücküberweisung. Mehrfach. Nachdem auf ihre Schreiben gar keine inhaltliche Reaktion erfolgte, schien ein Versehen allerdings schon weniger wahrscheinlich ...

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